Management-Info - Archiv
Die neue Insolvenzordnung für Unternehmen
Juli 2010
Mit 1.7.2010 tritt die neue Insolvenzordnung in Kraft. Ziel ist es, Anreize zu schaffen, um eine Unternehmenssanierung leichter zu ermöglichen. Das bisher zweigliedrige Verfahren (Konkurs- u. Ausgleichsverfahren) wird nun durch ein einheitliches Insolvenzverfahren ersetzt. Die Insolvenzordnung sieht zwei Verfahrensarten vor: Konkursverfahren und - bei rechtzeitiger Vorlage eines Sanierungsplans – Sanierungsverfahren, das allenfalls mit Eigenverwaltung durch den Schuldner...
Förderungen für KMU
März 2010
Für Klein- und Mittelbetriebe (KMU) besteht mittlerweile eine Fülle von Möglichkeiten abseits des klassischen Bankkredites finanzielle Mittel zu lukrieren. Angesichts der Tatsache, dass 99% aller österreichischen Unternehmen KMU sind, welche ca. zwei Drittel der Arbeitnehmer beschäftigen, besteht von Seiten des österreichischen Staates ein großes Interesse an der Förderung von KMU. Auf europäischer Ebene gibt derzeit der „Small Business Act...
Möglichkeiten zur Kinderbetreuung durch Väter
März 2010
Mit dem einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeld sowie der Flexibilisierung der Zuverdienstgrenze soll - unter anderem - die Karenzmöglichkeit für Väter interessanter gemacht werden. Alle der nunmehr fünf Bezugsvarianten sehen bei Inanspruchnahme durch beide Elternteile eine längere Gesamtbezugsdauer vor. Voraussetzungen für den Bezug von Kinderbetreuungsgeld sind: gemeinsamer Haushalt mit dem Kind, Anspruch auf und tatsächlicher Bezug von...
Gesetzliche Grenzen des Firmenwortlautes
März 2010
Firma ist der in das Firmenbuch eingetragene Name eines Unternehmers, unter dem es seine Geschäfte betreibt und die Unterschrift abgibt. Mit Inkrafttreten des Unternehmensgesetzbuches (UGB) im Jahr 2007 wurde das Firmenrecht liberalisiert. Der Kreativität sind jedoch weiterhin Grenzen gesetzt. Grundsätzlich gilt: die Firma muss zur Kennzeichnung des Unternehmers geeignet sein und Unterscheidungskraft besitzen. Sie darf die angesprochenen Verkehrskreise nicht irreführen....
Die SWOT-Analyse
Dezember 2009
Die Abkürzung SWOT steht für Strengths ( Stärken ), Weaknesses ( Schwächen ), Opportunities ( Möglichkeiten ) und Threats ( Gefahren ) und stellt für Unternehmen ein Werkzeug des strategischen Managements dar. Dieses Instrument kann in verschiedenen Unternehmensbereichen eingesetzt werden – z.B. im Zusammenhang mit der Produktpolitik, dem Absatzpotential oder der Standortanalyse – wichtig ist, dass nicht nur die eigene Situation zu einem bestimmten...
Der freie Dienstvertrag - Arbeits-, Sozialversicherungs- und Steuerrecht
Dezember 2009
Begriff des freien Dienstvertrages § 4 Abs 4 Allgemeines Sozialversicherungsgesetz (ASVG) definiert den Begriff des freien Dienstnehmers: Jemand verpflichtet sich für bestimmte oder unbestimmte Zeit (Dauerschuldverhältnis) zur Erbringung von Dienstleistungen für einen qualifizierten Dienstgeber gegen Entgelt, die Dienstleistungen werden im Wesentlichen persönlich erbracht und der freie Dienstnehmer verfügt über keine wesentlichen eigenen...
