Management-Info
Verbandsverantwortlichkeitsgesetz (VbVG)
März 2006
Mit 1.1.2006 trat das seit Jahren diskutierte Unternehmensstrafrecht unter der Bezeichnung "Verbandsverantwortlichkeitsgesetz" - VbVG in Kraft. Bisher hat sich das Strafrecht auf natürliche Personen beschränkt, mit dem VbVG wird der Adressatenkreis auf juristische Personen und Personengesellschaften ausgeweitet. Unternehmen können demnach für jeden Delikttypus des Strafrechts bzw. seiner Nebengesetze verantwortlich sein. Anzuwenden ist das Gesetz erst auf...
ABC der Planungsrechnung (Leistungsbudget)
März 2006
Wie in der letzten Ausgabe der Management-Info berichtet, ist die Planungsrechnung ein Instrument der Unternehmensplanung, um Ziele zu quantifizieren, die zahlenmäßigen Auswirkungen von Änderungen einzelner Prämissen zu erfassen sowie den erforderlichen Finanzierungsbedarf darzustellen. Auch wenn keine verbindlichen Vorgaben über die Gestaltung der Planungsrechnung bestehen, haben sich in der Praxis regelmäßig drei - eng miteinander verbundene -...
Grundlagen der Unternehmensplanung
Dezember 2005
Zu den Führungsaufgaben eines Unternehmers/Geschäftsführers gehört die Etablierung eines geeigneten Planungssystems. Durch zunehmende Komplexität der wirtschaftlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen für Unternehmen kommt dem Planungsprozess eine immer größere Bedeutung zu. Darüber hinaus stellt die Unternehmensplanung auch ein Kommunikationsmittel nach innen (Mitarbeiter) und außen (Banken, Eigentümer, Gläubiger etc)...
Benchmarking - von den Besten lernen
Dezember 2005
Für Unternehmen ist es seit jeher notwendig, ihre Konkurrenzfähigkeit permanent zu verbessern, denn Qualitäts- Effizienz- und Kostennachteile gegenüber Mitbewerbern führen zum Verlust von Marktanteilen und Umsätzen. Unter dem Schlagwort "Benchmarking" wird ein Prozess verstanden, bei dem ein Unternehmen durch Vergleich Anregungen zur Entwicklung von Verbesserungen gewinnt und Maßnahmen zu deren Umsetzung entwickelt. Der folgende Beitrag soll...
Derivative Wertpapiere
Dezember 2005
Derivate sind Produkte, deren Marktwert sich von den klassischen Basiswerten (wie zB Aktien, Anleihen oder Gold) ableitet. Beispiele für Derivate sind handelbare Finanzprodukte wie Futures, Optionen, Zertifikate sowie nicht standardisierte Finanzprodukte wie Termingeschäfte (Forwards) oder Swaps. Auch andere Marktgegenstände wie beispielsweise Rohstoffe ("commodities") oder Kreditrisiken können die Grundlage von Derivaten bilden. Der folgende Beitrag behandelt...
Fallen bei der Einbringung von Einzelunternehmen und Personengesellschaften in eine GmbH
Oktober 2005
Seit der Senkung der Körperschaftsteuer (KöSt) von 34% auf 25% ist es zu einer regelrechten "Einbringungswelle" gekommen. Zahlreiche Einzelunternehmer und Gesellschafter von Personengesellschaften haben dabei ihre Betriebe unter Anwendung der Begünstigungen des Umgründungsteuerrechts (insbesondere vorläufig keine Aufdeckung der stillen Reserven) in die Rechtsformeiner GmbH übergeführt. Neben der 25% KöSt gibt es auch weitere handfeste...
